LEV-Umfrage

Sehr geehrter Herr Weiss, liebe Elternbeiräte,

obwohl mir eine abschließende statistische Analyse der LEV-Umfrage und der angekündigte Vergleich mit den Ergebnissen am Emmy-Noether-Gymnasium noch nicht vorliegen, möchte ich doch aus dem Rücklauf zum Elternfragebogen vor Schuljahresschluss nachfolgendes Fazit ziehen.
Insgesamt haben wir eine Rücklaufquote von ca. 70%. Am stärksten waren die Klassen der Unterstufe vertreten.

  • Schulwege und Wartezeiten liegen überwiegend im unteren Bereich <½ Stunde, seltener bis zu 1½ Stunden.
  • Der tägliche Zeitbedarf für Hausaufgaben liegt in den unteren Klassen überwiegend bei 1-1½ Stunden und verschiebt sich in den oberen Klassen auf manchmal bis zu 2-3 Stunden. Alle Klassen berichten von 1-2 Stunden am Wochenende, vereinzelt 3-4 Stunden.
  • Die überwiegende Zahl der Schülerinnen und Schüler benötigen Mithilfe an 1-3 Tagen in der Woche von ½ Stunde.
  • Mit Ausnahme der Mittelstufe wird keine zusätzliche außerschulische Förderung durch Hausaufgabenbetreuung oder Nachhilfeunterricht in Anspruch genommen. Dort sehr vereinzelt mit Schwerpunkt Fremdsprachen.
  • Die Eltern signalisieren zu etwas mehr als der Hälfte keine oder seltene Auswirkungen auf den Familienalltag. Die ganz überwiegende Mehrheit verspürt jedoch keinen oder wenig Stress, fachliche Hilfe wird nur in einer Ausnahme in Anspruch genommen.
  • 2/3 aller Eltern beurteilen die zur Verfügung bleibende Freizeit als ausreichend, 1/3 fühlt sich eingeschränkt. Gleichzeitig nehmen alle Schüler an Wahlunterrichten und wenigstens einer Freizeitaktivität zusätzlich teil, nicht wenige an mehr als einem Wahlfach.
  • Das Gewicht der Schultaschen liegt deutlich im höheren Bereich von 5-10 kg, häufiger bei 8-10 kg, teilweise > 10 kg.

Entgegen der landesweiten Darstellung haben die (an der Umfrage teilnehmenden) Eltern am Emmy-Noether-Gymnasium damit nur sehr vereinzelt eine hohe schulische Belastung ihrer Kinder beklagt.
Die überwiegende Mehrheit berichtet von vertretbaren Zeitaufwendungen und Betreuungserfordernissen.
Viele Schülerinnen und Schüler gehen einer Reihe von zusätzlichen sozialen und sportlichen Aktivitäten nach.
Demnach scheint es am Emmy vergleichsweise besser gelungen, den Schulalltag weniger belastend zu gestalten.

Mit freundlichen Grüssen
Ihr

Markus Schiefer
Vorsitzender des Elternbeirates