Amalie Emmy Noether war eine bedeutende Mathematikerin, die am 23. März 1882 in Erlangen geboren wurde ! Emmy Noether stammte aus einer gut situierten jüdischen Familie! Noch heute erinnert eine Gedenktafel an ihrem Geburtshaus in der Hauptstraße an sie! Emmy Noether zeigte anfänglich gar keine besondere Neigung in die mathematische Richtung, sondern hatte in ihrer Jugend eher hohes Interesse an der Musik und dem Tanz. Im gleichen Jahr wurden erstmalig an bayerischen Universitäten Frauen zum Studium zugelassen, was auch Emmy Noether die Immatrikulation in Erlangen erlaubte.
1908 wurde sie Mitglied des Circolo Matematico di Palermo und 1909 trat sie der Deutschen Mathematiker-Vereinigung bei. Im selben Jahr wurde sie von Felix Klein und David Hilbert nach Göttingen in das „führende Zentrum der Mathematik Deutschlands und in der Welt" gerufen. Sie galt mittlerweile auf dem Forschungsgebiet der Differentialinvarianten als wirkliche Größe!
Emmy Noether oft liebevoll als „Mutter der Algebra" bezeichnet! 1912 stellte Noether den Antrag auf Habilitation in Göttingen. Dieser Antragstellung folgten intensive Diskussionen in der Fakultät, wo sich viele gegen eine Habilitation von Frauen aussprachen! „Eure Exzellenz bittet die mathematisch-naturwissenschaftliche Abteilung der Philosophischen Fakultät der Göttinger Universität ehrerbietigst, ihr im Falle des Habilitationsgesuches von Fräulein Dr. Emmy Noether (für Mathematik) Dispens von dem Erlass des 29. Mai 1908 gewähren zu wollen, nach welchem die Habilitation von Frauen unzulässig ist. In der abschlägigen Antwort des Ministers fast 2 Jahre später hieß es: „Die Zulassung von Frauen zur Habilitation als Privatdozent begegnet in akademischen Kreisen nach wie vor erheblichen Bedenken. Da die Frage nur grundsätzlich entschieden werden kann, vermag ich auch die Zulassung von Ausnahmen nicht zu genehmigen, selbst wenn im Einzelfall dadurch gewisse Härten nicht zu vermeiden sind." Emmy Noether blieb auf Grund dieser Aussage keine andere Wahl, als dass sie Ihre Vorlesungen unter dem Namen von David Hilbert ankündigte, als dessen Assistentin sie dann fungierte. Nach dem ersten Weltkrieg und mit dem Zusammenbruch des Kaiserreiches kam es in der Weimarer Republik zu einer allgemeinen rechtlichen Besserstellung der Frauen. Neben dem Wahlrecht wurde auch die Habilitationsordnung so geändert, dass auch weibliche Kandidaten zugelassen werden konnten. So konnte sich Emmy Noether 1919 endlich als erste Frau in Deutschland habilitieren. 1928/29 übernahm sie eine Gastprofessur in Moskau und 1930 eine in Frankfurt am Main. Bei ihrer Rückkehr aus der Sowjetunion äußerte sie sich sehr positiv über die dortige Lage, weshalb ihr die Nazis später unterstellten, eine Kommunistin zu sein. 1933 wurde ihr wie vielen anderen Wissenschaftlern zum Schicksalsjahr! Dort erhielt sie eine Anstellung als Gastprofessorin am Women's College Bryn Mawr in Pennsylvania. Dort verstarb sie kurz darauf im Alter von 53 Jahren am 14. April 1935 an Komplikationen in Folge einer Operation!
Emmy Noether -Mahnerin und Vorbild für Lehrende und Lernende Emmy Noether gehört zu den Gründern der modernen Algebra!
Und zu guter Letzt trägt auch unsere Schule seit März 1982 ihren bedeutenden Namen!
Emmy Noether
Alles in Allem eine Frau, die uns stolz macht, dass die Schule unserer Kinder ihren Namen trägt!
|
|||






